Wie man eine moderne Siebträgermaschine verwendet

Wie stellt man eigentlich mit einer Siebträgermaschine einen Espresso her? Auf was muss man dabei achten? Wir fassen die wichtigsten Schritte zusammen.

Sauberkeit ist alles

Ehe man mit der Espressozubereitung anfängt sollte man den Siebträger überprüfen und optimalerweise noch einmal auswischen. Er sollte absolut trocken sein.

Den Kaffee mahlen

In den Siebträger direkt hinein wird der Kaffee gemahlen. Hier sollte man auf den Mahlgrad achten. Der Kaffee für Espresso wird feiner gemahlen als für üblichen Filterkaffee. Grobes Kaffeepulver würde den Brühvorgang beschleunigen und keine gute Qualität entstehen lassen. Der Espresso wird zu schnell gebrüht und wässrig. Allerdings dürfen die Kaffeebohnen auch nicht zu fein gemahlen werden, sonst wird der Espresso bitter und insgesamt zu intensiv.

Das Kaffeepulver im Siebträger verteilen

Hier geht man mit der Nord-Süd-West-Ost Methode vor. Man streicht das Kaffeepulver vorsichtig in alle vier Richtungen um eine gleichmäßige Verteilung zu erhalten. Danach wird das Kaffeepulver getampert, also glattgepresst. Das Kaffeepulver sollte dabei unbedingt sehr gleichmäßig gepresst sein. Ist das Kaffeepulver auf einer Seite dünner als auf der anderen, entsteht ein ungleichmäßig gebrühter Espresso. Festdrücken muss man das Kaffeepulver aber nicht so stark, denn die Maschine wird dann ohnehin viel stärker pressen. Das Kaffeepulver sollte aber im Sieb bleiben, selbst wenn man es umdreht!

Kurz das Wasser laufen lassen

Das Wasser in der Espressomaschine wird sehr heiß. Um die eingestellte Temperatur zu erhalten muss man zunächst ein paar Sekunden Wasser durchlaufen lassen.

Der eigentliche Brühvorgang

Jetzt wird der Siebträger eingespannt und man beginnt unmittelbar mit der Kaffeeextraktion. Dieser Vorgang dauert etwa 20-25 Sekunden. Der Espresso beginnt dunkel aus der Siebträgermaschine zu laufen und verfärbt sich dann immer heller, was letztendlich die Crema bildet.

Die Crema

Die Crema gilt als eines der wichtigsten Merkmale des Espressos. Um festzustellen, ob die Crema optimal gelungen ist, kann man auf die rehbraune Farbe achten und die Musterung, bei der man von „Tigerstreifen“ spricht. Die Crema sollte sich auch beim Schwenken des Espressos nicht auflösen und Zucker, den man darauf streut, sollte nicht sofort hindurchrutschen.

Ein perfekter Espresso kann noch mehr

Viele genießen den Espresso direkt. Er dient aber auch als Basis für viele weitere Spezialitäten wie den Cappuccino oder Cafe Latte. Hierfür verwendet man eine Siebträgermaschine, die bereits einen integrierten Michaufschäumer hat. So entsteht der perfekte Milchschaum auf einem Cappuccino oder eine leckere Latte Macchiato.

Eine eigene Siebträgermaschine für zuhause kaufen

Wer nicht nur im Cafe Espresso trinken will, sondern gerne zuhause einen eigenen Espresso herstellen will, der braucht natürlich die entsprechende Ausstattung. Sieblands Homepage hat hier eine tolle Auswahl und vergleicht auch gleich verschiedene Funktionen und die Preise miteinander.

Eine eigene Espressomaschine kann einem viel Freude machen und vielleicht kann man sich so sehr für die Espressozubereitung begeistern, dass man irgendwann selber als Barista in einem Cafe arbeitet und andere Espressoliebhaber mit den eigenen Fähigkeiten bei der Espressoherstellung begeistert!